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Röntgenpraxis Georgstrasse, Hannover
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Mamma-MRT

Die Früherkennung des Brustkrebses ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Heilung. Die Aussagekraft der Früherkennungsmaßnahmen entscheidet somit über das Überleben bei Brustkrebs. Neben dem Abtasten, der Mammographie und der Ultraschalluntersuchung wird deshalb zunehmend auch die Kernspintomographie der Brust zur Früherkennung eingesetzt.

Brustuntersuchung ohne Einquetschen

Der Kernspintomograf besteht aus einem sehr starken Magneten, in den Radiowellen hinein gesendet werden. Man erhält so Aufnahmen, die eine präzise Lokalisation des Brustkrebses erlauben. Durch die intravenöse Injektion von Kontrastmittel wird das Durchblutungsverhalten der Brüste studiert.

Die etablierten Anwendungen

Die Kernspintomographie der Brust hat eine sehr hohe Empfindlichkeit, welche die Empfindlichkeit der anderen Verfahren übertrifft. So werden nicht selten Brustkrebsherde erkannt, die sonst unerkannt geblieben wären. Dies ist z. B. wichtig bei Frauen, bei denen auf der einen Seite ein Brustkrebs festgestellt wurde und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Brustkrebserkrankung der anderen Seite besteht. Sollte sich ein verborgener Brustkrebs auf der anderen Seite zeigen, können im Rahmen der Operation gleich beide Herde entfernt werden.

Patientinnen mit familiärem Risiko für Brustkrebs haben eine teils deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit, in ihrem Leben an Brustkrebs zu erkranken. Hier wird die Kernspintomographie zur Früherkennung jährlich eingesetzt, um die aggressiven und schnell wachsenden Tumore früh zu erkennen und effektiv zu behandeln. Bei Frauen, die an Brustkrebs operiert wurden, kann oft schwer zwischen Narbengewebe und erneutem Tumorwachstum unterschieden werden. Auch hier ist die Kernspintomographie sehr hilfreich. Frauen mit Brustprothesen sind hinsichtlich Rissen in der Prothese und zum Nachweis von Brustkrebs oft nur mit der Kernspintomographie zu untersuchen.

Kernspintomographie als Brustkrebs-Screening?

Die Kernspintomographie der Brust, ein Verfahren, das überwiegend in Deutschland entwickelt wurde, gewinnt in der Brustkrebs-Früherkennung sowie der Nachsorge zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren wurde auch international vielfach die doppelt bis dreifach erhöhte Empfindlichkeit der Kernspintomographie gegenüber den herkömmlichen Verfahren bewiesen. Für Furore sorgt derzeit in Medizinerkreisen eine 2007 in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienene deutsche Studie über den Nachweis speziell von Krebsfrühstadien. Dabei lag die Empfindlichkeit der Kernspintomographie bei 92%.

Da die gesetzlichen Krankenkassen ihren Schwerpunkt bisher mehr auf die Behandlung als auf die Früherkennung von Krankheiten gelegt haben, wird die Kernspintomographie der Brüste nur in Ausnahmefällen erstattet. Ob die Untersuchung später einmal zu einer Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung wird, bleibt abzuwarten.

Diese Leistung wird Ihnen bei folgenden Standorten angeboten:

Röntgenpraxis Georgstrasse
Standort im Diakovere Henriettenstift

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