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Röntgenpraxis Georgstraße, Hannover
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Computertomographie (CT)

Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie (abgekürzt CT) ist ein bildgebendes Verfahren, das auf Röntgenstrahlung basiert. Sie liefert detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers und wird an strahlungsreduzierten Geräten mit großen Ringdurchmessern durchgeführt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgen werden viele Bilder nacheinander aufgenommen, jeweils von einer neuen Körperschicht. Aus einzelnen Schnittbildern berechnet der Computer dreidimensionale Bilder. Der ganze Körper kann untersucht werden, aber auch bestimmte Körperregionen, wie z. B. Herz, Lunge oder Gehirn. Eine CT zeigt sowohl Weichteile als auch knöcherne Strukturen.

Ablauf der CT-Untersuchung

Bei der Computertomographie liegen Sie meist in Rückenlage auf einer Liege. Die Röntgenröhre, die kontinuierlich fächerförmig Röntgenstrahlen aussendet, rotiert um den Patienten. Dieser gleitet gleichzeitig langsam auf dem Untersuchungstisch liegend durch den CT-Ring (Gantry). Dabei werden die Bilddaten durch die Schwächung der Röntgenstrahlen im Patientenkörper gemessen und durch einen Hochleistungscomputer errechnet.

Für eine gute Bildqualität sollten Sie ruhig und entspannt liegen, wenn die Röntgenröhre Sie umkreist. Die Öffnung der kurzen Röhre ist relativ weit, weshalb Sie sich nicht eingeengt fühlen müssen. Auch Personen mit Platzangst haben damit in der Regel keine Probleme. Über eine Gegensprechanlage haben Sie Kontakt zu unserem medizinischen Personal, das Sie während der gesamten CT-Untersuchung überwacht. Die schmerzfreie Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Durch die Spiraltechnik ist es möglich, Aufnahmen eines gesamten Körperabschnittes in einem Atemzug zu erhalten.

Einsatzgebiete der Computertomographie (CT)

Die häufigsten Einsatzgebiete sind Untersuchungen der Bereiche

  • Kopf / Neurocranium
  • Hals
  • Nasennebenhöhlen / NNH
  • Kiefer
  • Wirbelsäule (HWS/BWS/LWS)
  • Brustraum / Thorax
  • Abdomen / Bauchraum einschließlich Becken
  • Knochen

Des Weiteren bieten wir folgende Spezialuntersuchungen an

  • Wirbelsäulen-Schmerztherapie (PRT = Periradikuläre Therapie)
  • Gefäßdarstellungen (CT-Angiographie)
  • Lungenkrebsdiagnostik mit Niedrigdosis-CT (Untersuchung mit minimaler Strahlendosis)
  • Kiefer und Zähne zur Implantationsdiagnostik

Durch die hohe örtliche Auflösung sind auch kleinste Strukturen sehr gut zu erkennen. Durch Nachverarbeitung der Daten können dreidimensionale Darstellungen erzeugt werden. Im Vergleich zum herkömmlichen Röntgenbild sind die Bilder übersichtlicher und werden überlagerungsfrei dargestellt. Bei vielen Beschwerden und Erkrankungen ist die CT daher ein wichtiges Diagnoseverfahren.

Was ist zu beachten?

CT Abdomen / Bauch / Becken

Sie sollten bitte vor der Untersuchung 2 bis 3 Stunden nüchtern sein. In einigen Fällen bekommen Sie von uns ein flüssiges Kontrastmittel zu trinken, welches den Darm kontrastiert. Dies dauert ca. 1 Stunde. Über die Notwendigkeit entscheidet der Radiologe vor der Untersuchung.

Kontrastmittel

Für verschiedene Fragestellungen ist es nötig, ein jodhaltiges Kontrastmittel in die Armvene zu applizieren. Röntgenkontrastmittel sind gut verträglich, bei der Injektion tritt meist ein Wärmegefühl auf. In einem geringen Prozentsatz treten allergische Reaktionen auf. Starke allergische Reaktionen sind sehr selten.

Es muss ein aktueller Schilddrüsen- und Nierenwert vorliegen (Bestimmung durch den Hausarzt). Ist eine Kontrastmittelallergie, Schilddrüsenüberfunktion oder Nierenfunktionseinschränkung bekannt, teilen Sie uns dies bitte vor der Untersuchung mit. Es muss ggf. auf eine Kontrastmittelgabe verzichtet werden.

Wer darf nicht untersucht werden?

Wir erkundigen uns vor der Untersuchung umfassend bei unseren Patienten nach möglichen Gegenanzeigen für eine CT. Bei schwangeren Patientinnen wird die Computertomographie nur in Ausnahmefällen (lebensbedrohlichen Notfallsituationen) durchgeführt.

Bei manchen Indikationen darf ein Kontrastmittel nicht gegeben werden (z. B. bei schweren Kontrastmittelunverträglichkeiten, Schilddrüsenüberfunktion, schweren Nierenfunktionsstörungen oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente).

Voraufnahmen und Vorbefunde

Wir freuen uns immer auf die Vorlage von Voruntersuchungen. Der Vergleich mit älteren Aufnahmen / externen Arztbriefen hilft sehr bei der richtigen Diagnosestellung und Verlaufsbeurteilung.

Bitte bringen Sie daher sämtliche externen Voruntersuchungen auf CD und externe Befundberichte / Arztbriefe zu Ihrem aktuellen Termin mit.

Für weitere Einzelheiten und Terminabsprachen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Diese Leistung wird Ihnen bei folgenden Standorten angeboten:

Röntgenpraxis Georgstraße

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Radiologie im Heidehaus

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Lungenkrebs-Früherkennung (Lungen-Screening)

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir ab sofort am Lungen-Screening mittels Niedrigdosis-CT in unserer Praxis, an unserem Standort in Garbsen, der „Radiologie im Heidehaus“ teilnehmen.

Die Untersuchung ist ein Früherkennungsprogramm für aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher. Patientinnen und Patienten, die die Voraussetzungen zur Teilnahme am Screening erfüllen, können ab sofort zur Durchführung der Lungenkrebs-Früherkennung mittels Niedrigdosis-CT/LDCT in unsere radiologische Praxis überwiesen werden.

Voraussetzungen zur Teilnahme am Lungen-Screening im Überblick

  • Alter
    Sie haben das 50., aber noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet (50 bis 75 Jahre).

  • Rauchdauer
    Sie haben seit mindestens 25 Jahre geraucht.

  • Rauchintensität
    Ihr Tabakkonsum beträgt mindestens 15 Packungsjahre.

  • Ehemalige Raucher
    Der letzte Zigarettenkonsum liegt weniger als zehn Jahre zurück.

Für Terminvereinbarungen und mögliche Rückfragen steht Ihnen unser Praxisteam telefonisch unter der Durchwahl 0511 - 123 717 -23 gerne zur Verfügung.

Ihr Team der Röntgenpraxis Georgstraße

Radiologie im Heidehaus | MRT-Außenstellen Vinzenzkrankenhaus und Henriettenstift